KW-29-2015: Leonard Cohen und … Open Airs – Teil 11a. – Die Open Air-Festivalsaison 2015 von Christof Graf – Das STIMMEN – Festival in Lörrach 2015. Leonard Cohen ist natürlich in diesem Jahr nicht dabei, dafür aber Bob Dylan, Patti Smith u.a. – Dafür trat Cohen 2008 beim Stimmen-Festival in Lörrach auf. Legendär damals sein spontanes nachmittägliches Soundcheck-Marktplatz-Konzert.

S T I M M E N -  F E S T I V A L  2015

Bob Dylan zum zweiten Mal in Lörrach

von Christof Graf

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Seit 1994 gibt es in Lörrach das STIMMEN-Festival. Mittlerweile ist es zum größten Musikereignis am Oberrhein geworden: Das STIMMEN-Festival etablierte sich zum Stelldichein zahlreicher internationaler Stars wie Lenny Kravitz, Leonard Cohen, Bob Dylan, P!nk, Mark Knopfler oder Jamie Cullum – mit Solisten und Chören, magischen Momenten und musikalischen Erlebnissen für Jung und Alt.

 

2015 findet STIMMEN vom  2. bis 26. Juli nun zum 22. Mal zeit- und stilübergreifend herausragende Künstler und Ensembles der Gesangs- und Chormusik. Ob Top-Stars der Rock- und Pop-Musik, der Klassik und des Jazzgesang, renommierte Ensembles aus der Region und der ganzen Welt – STIMMEN ist eine einzigartige Hommage an die Kraft und die Schönheit der menschlichen Stimme. Nächste erlebt das Festival mit den berühmten Marktplatzkonzerten und allen voran mit dem Auftritt Bob Dylans seine Höhepunkte. Auch Leonard Cohen trat schon bei den STIMMEN auf: 2008. Damals gab er gleich zwei Konzerte. Mittags ein spontanes beim 8 Songs währenden Soundcheck und schließlich am Abend.

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Leonard Cohen 2008 in Lörrach bei seinem “Nachmittagskonzert” .Foto: Christof Graf

“Das unverwechselbare Profil entsteht durch hohe künstlerische Qualität der Konzerte, innovative Projekte, Weltoffenheit und die regionale Verankerung im Dreiland. Es steht für Lebensfreude und Lebensqualität. Dies alles sorgt für eine hohe Publikumsakzeptanz und eine starke Medienpräsenz”, so die Veranstalter. “Mit mehr als 30 Festivalkonzerten, die jährlich bis zu 34.000 Besucher aus dem gesamten Oberrheingebiet, der Schweiz und Frankreich anlocken, ist STIMMEN eines der größten Kultur-Festivals der Nordwestschweiz und auch in Baden-Württemberg an stimmlicher Vielfältigkeit kaum zu überbieten. 33% der Besucher kommen aus der Schweiz, ca. 3% aus Frankreich und ca. 64% aus der Region des Oberrheins.

Das Programm 2015

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Die Pressemitteilung 2015

2015 findet STIMMEN zum 22. Mal statt. Der fünffache Grammy-Gewinner und internationale Superstar Lionel Richie wird am 15. Juli die Marktplatzkonzerte in diesem Jahr eröffnen. Zwischen dem 15. und 19. Juli werden darüber hinaus Bob Dylan, Melissa Etheridge, Sophie Hunger und schließlich Status Quo die STIMMEN-Fans auf dem Lörracher Markplatz begeistern.

 Die Festivalwochen zwischen dem 2. und 26. Juli stehen ganz im Zeichen der musikalischen Entdeckungen. Eröffnet wird STIMMEN 2015 am 2. Juli mit dem Altmeister der „Música Popular Brasileira“, Ivan Lins und der SWR Big Band. Ivan Lins, der Mitte Juni seinen 70. Geburtstag feiert, hat schon mit Quincy Jones gearbeitet, seine Titel wurden von Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald oder Sarah Vaughan interpretiert. Für den brasilianischen Star gehört die aktuelle CD „Cornucopía“ zum Besten, was er je gemacht hat. Die SWR Big Band legt mit diesem Album den Nachfolger ihrer ersten Brasil-Kooperation „bossarenova“ vor. Eine Mélange aus Deutschland und Brasilien, aus Rio de Janeiro und Stuttgart, dem Sitz der SWR Big Band.

 Den Sängern des norwegischen Ensembles Nordic Voices bereitet es größtes Vergnügen, mit ihren Stimmen zu experimentieren, deren Grenzen auszuloten und sie zu überschreiten. Am 3. Juli widmen sie sich in ihrem Programm „Hjem − Norwegische Geschichten über Heimat“ in der Stadtkirche Lörrach mit großer Begeisterung der Vokalmusik ihrer Heimat Norwegen.

 Ganz im Zeichen der grünen Insel – Irland − stehen die „Irish Vibes & Waves“ am 4. und 5. Juli im Römischen Theater Augusta Raurica. Fünf Bands der Extraklasse werden die beiden STIMMEN-Abende im wohl schönsten und besterhaltenen Römischen Theater nördlich der Alpen bestreiten. Künstlerischer Höhepunkt wird das finale Konzert an diesem Spielort mit der legendären Sinead O’Connor am 5. Juli sein. Den zweiten Abend eröffnen wird der 30-jährige irische Singer/Songwriter Mick Flannery, den niemand Geringeres als Tom Waits 2004 als Juror in Nashville zum Sieger des International Songwriting Competition erwählte. Der erste Abend der „Irish Vibes & Waves“ bietet gleich drei außerordentliche Bands auf: Den Auftakt gestaltet Cara Dillon. Die Sängerin aus dem nordirischen County Derry ist tief verwurzelt in der Tradition und durfte sich mit 14 bereits „All Ireland Champion“ nennen. Ihre transparente Stimme schafft einen mühelosen Crossover zwischen Tradition und Pop. Weiter geht es mit We Banjo 3. Von Dixieland über amerikanischen Bluegrass bis zu den Finessen des Irish Folk polieren die beiden Brüderpaare aus dem irischen Galway die gesamte Banjo-Literatur auf − mit verblüffender Vituosität und viel Humor. Die drei Schwestern der The Henry Girls, Karen, Lorna und Jolene McLaughlin stehen für einen der bezauberndsten und frischesten Ansätze des Irish Folk. Transatlantische Höhenflüge mit Akkordeon, Fiedel, Harfe und Gitarre, vor allem aber mit einem grandios ausgearbeiteten Satzgesang: In ihren elegant swingenden Stimmen scheinen irische Balladen, Bluegrass, und die Harmonien von Crosby, Stills, Nash & Young in neuem Licht.

„Klassische Weltmusik“ für Sopran und Gitarre bestimmen den STIMMEN-Abend mit der Sopranistin Gabriela Bürgler und der Gitarristin Maria Efstathiou am 7. Juli in der Kirche auf der Tüllinger Höhe in Lörrach. Das Lieder-Recital umfasst Kompositionen von u.a. Castelnuovo-Tedesco, Sor, Garcia-Lorca, Theodorakis, Villa-Lobos, Schubert und Mendelssohn: Lieder von und über Reisende, Eselstreiber, Frauen und Gitarrensaiten, Farnen, Zigeunern und Nachttänzen.

 Wie schon 2014 finden die STIMMEN-Konzerte am 8. und 9. Juli in der Reithalle Wenkenhof im Riehener Wenkenpark statt. Die Wahl des Spielorts in der Reithalle hat sich bewährt und wurde vom Publikum positiv aufgenommen. Am 8. Juli trifft die belgische Band Afenginn auf den contrapunkt chor & friends aus Basel. Klassische Chortradition und zeitgenössische Folkmusik treffen in diesem Konzert in innovativster Weise aufeinander. Beim „Choirnevale“ der dänischen Band Afenginn und drei Basler Chören werden Traditionen und Nationalitäten neu gemischt. Die Vision des Projekts ist es, den künstlerischen Austausch zwischen den Künstlern zu schaffen und die Zuhörer diesen Austausch in Konzerten live erleben zu lassen. Mittels der Zusammenarbeit von Afenginn feat. contrapunkt chor & friends entsteht eine noch nie dagewesene Konzertsuite, die mittels Lichtdesign und Projektionen noch ergänzt wird. Der zweite Abend im Riehener Wenkenhof bringt zwei ganz unterschiedliche Kulturen unter dem Titel „Conversation(s)“ musikalisch zusammen. Auf der einen Seite die bestechende und samtene Stimme der Libanesin Fadia Tomb El-Hage, auf der anderen die prägnanten männlichen Stimmen des korsischen Vokalensembles A Filetta. Dieses Konzert bietet A-cappella in seiner ganzen Schönheit und Klarheit. Dieses Konzert ist ein künstlerischer Beleg dafür, wie nah sich die musikalischen Traditionen Korsikas und des Mittleren Ostens seit Jahrhunderten stehen.

 STIMMEN freut sich, mit dem Théâtre La Coupole im benachbarten französischen Saint-Louis wieder einen Partner aus Frankreich für das Festival gewonnen zu haben. Am 10. Juli wird die britische Sängerin Julia Biel mit ihrer Band im Théâtre La Coupole auftreten. Die Tochter einer Südafrikanerin und eines Deutschen blättert mit einer ironischen, bissigen, schmerzlichen Stimme in einem melancholischen, tief reflektierten Tagebuch aus Folk, Soul und Jazz. Ihr Timbre schmeichelt sich wie ein sanfter Pfeil ins Ohr des Zuhörers. Support von Julia Biel ist die junge norwegische Songwriterin Thea Hjelmeland – 2014 musste die Künstlerin leider ihr STIMMEN-Konzert kurzfristig absagen −, die in ihren Liedern Alternative Folk, Pop, zarte Countryanleihen und ganz überraschende Kraftausbrüche sowie Texte, die von spannenden Lebenserfahrungen zwischen Førde, Kuba und Paris künden, vereint.

 Zwischen dem 11. und 14. Juli finden im Burghof Lörrach drei hochkarätige Konzerte statt. Zuvorderst steht hier das Konzert am 12. Juli mit der „Godmother of Punk“, der großen Patti Smith. Unter dem Tourtitel „Patti Smith and her band perform Horses“ gibt die vielseitig begabte Künstlerin zum 40. Jubiläum ihres Durchbruch-Albums „Horses“ im Burghof ein exklusives Konzert. „Horses“ gilt als das herausragende Album der US-amerikanischen Musikerin, Malerin und Fotografin und liefert mit Songs wie „Redondo Beach“ und „Free Money“ einige der größten Hits der in Chicago geborenen Rocksängerin. Fällt das noch unter die Bezeichnung A Cappella? Ja und nein: Die Slixs (ehemals Stouxingers) musizieren am 11. Juli im Burghof zwar gänzlich ohne Instrumente, haben aber mit den weit verbreiteten Klischees der Gattung nichts zu tun. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Jazz, Pop und Funk, Klassik und Weltmusik – die sie selbst als Vokal Bastard bezeichnen – begeistern die sechs Stimmwunder bei zahlreichen Auftritten und bekannten Festivals in ganz Europa und halb Asien. Das Burghof-Foyer ist am 14. Juli der Ort eines Konzerts mit dem australischen Songpoeten Scott Matthew. Seine Stimme ist einzigartig, warm und berührend. Wo er auftaucht, verstummt die Menge. Wer seiner Stimme lauscht, der lauscht in sich selbst hinein. Er macht Leid zu Lied. Er entkleidet sein Inneres. Er lässt die Hörer teilhaben, teilnehmen, Teil werden. Er berührt. Scott Matthew hat sich mit seinen bisherigen vier Solo-Alben höchsten Respekt unter Kritikern und Fans gleichermaßen erarbeitet.

 Zwischen dem 21. und 26. Juli steht der Lörracher Rosenfelspark ganz im Zeichen von STIMMEN 2015. Wie harmonisch die Musikkulturen des Maghreb und Portugals zusammen sein können, beweisen beim Rosenfelsauftakt am 21. Juli die tunesische Pop-Ikone und Stimme der Jasminrevolution Emel Mathlouthi sowie die ursprünglich aus Angola stammende junge Portugiesin Aline Frazão: In verträumten und dennoch tanzbaren Liedern voll akustischer Eleganz und jazzigem Habitus lässt die junge Singer/Songwriterin Rhythmen, Melodien und Texte Afrikas einfließen. Wie eine geheimnisvolle Essenz widmet sich dabei ihr unangestrengtes Alt-Timbre um die Arrangements.

 Mit der Britin Nadine Shah und dem US-Amerikaner William Fitzsimmons stehen am 22. Juli zwei außergewöhnliche Musiker und Poeten auf der Bühne des Rosenfelsparks. Die Britin Nadine Shah mit norwegischen und pakistanischen Wurzeln gehört zu den Shooting Stars der UK-Szene, seit sie im Vorprogramm von Depeche Mode für eine Offenbarung sorgte. Mit betörend dunkler und suggestiver Vokalkraft steht sie in der Erblinie der düsteren Melancholie und des heiligen Zorns im Rock, der von Marianne Faithful über PJ Harvey bis hin zu Anna Calvi führt. William Fitzsimmons verfügt über die empfindsamste Stimme der neuen amerikanischen Songwriterbewegung. Der 36-jährige Sohn blinder Eltern berührt mit seinem wispernden Timbre und seinen introspektiven Texten.

 Der STIMMEN-Abend am 23. Juli bringt den Esprit und die Kreativität der jamaikanischen Musikszene in den Rosenfelspark. Das erste Konzert des Abends bestreitet Winston McAnuff & Fixi: Predigerlegende aus Jamaika trifft Akkordeon-Zauberer aus Paris. Winston McAnuff, der halbmythische Preacher wurde als seelenvoller Sänger aus einer Familie von Gospelmusikern bekannt. Der Mann mit der feurigen Gießkannenstimme kreiert einen spannenden Sound zwischen Reggae, Rock, HipHop und Funk. Kongenial kreiert Fixi, der Akkordeonist der turbulenten Musette-Rapper Java, Musette- und kreolische Maloya-Rhythmen, liefert sich mit seinem Partner an Piano und Melodica zündende Dialoge. Im zweiten Teil des Konzertabends betritt einer der ganz großen Legenden des Reggae die Bühne im Rosenfelspark: Clinton Fearon. Er hat den Sound der Reggae-Giganten The Gladiators zwei Jahrzehnte lang maßgeblich geprägt. Clinton Fearon berührt durch seine warmherzige, espritgeladene Stimme, seine ausgefeilten Basslinien und sein Vermögen, auch rein akustisch, als bezwingender Songwriter die Tugenden des Reggae ausschließlich aus seiner Gitarre zu meißeln. Ein Kritiker des Beat Magazines verglich ihn dafür sogar mit Picasso.

 Am 24. Juli werden zwei Bands aus Frankreich und Großbritannien den Rosenfelspark zum Tanzen bringen. Den Anfang macht das französische Kollektiv aus den Pyrenäen Boulevard des Airs, die einen Hexenkessel aus Rock, Reggae, Ska, Latino-Rhythmen und Balkan-Sounds am Brodeln halten, der zugleich auch noch dreisprachig befeuert wird, in Französisch, Spanisch und Englisch. Als ihre großen Vorbilder zitiert die neunköpfige Combo die Red Hot Chili Peppers und die Landsmänner von der Band Tryo. Von den „Swinging Sixties“ in London reden alle, doch wer kennt die „Shvitzing Fifties“? Mit dem Septett Yiddish Twist Orchestra tauchen wir mitten hinein in eine turbulente Zeit an der Themse: Zwischen Bigband und Rock’n’Roll brachten Surfsound, Calypso aus der Karibik, Mambo, jiddische Songs und Beat die britische Hautpstadt zum Kochen. Das Yiddish Twist Orchestra, kurz YTO, lässt diese Ära nicht nur auferstehen, es legt mit dem weltgewandten Groove des 21. Jahrhunderts auch noch eine freche Schippe drauf.

 Pop meets Soul, so kann der Konzertabend mit Malky und Sandra Nkaké am 25. Juli umschrieben werden. Spätestens seit den Konzerten von Clueso und Alin Coen wissen STIMMEN-Besucher, dass der Osten unseres Landes ein exzellenter Standort für gefühlvollen und cleveren Pop ist. Bei Sänger Daniel Stoyanov und Keyboarder Michael Vajna ist das nicht anders. Die beiden Jungs mit Wurzeln in Bulgarien und Ungarn nennen sich Malky (bulgarisch für „kleiner Junge”) und produzieren von Leipzig aus Songs mit emotionaler Tiefe und seelenvoller Melancholie. An der Kreuzung von Afro und Soul finden sich derzeit wenige Stimmen, die ihr Charisma besitzen. Die Französin Sandra Nkaké mit kamerunischen Wurzeln gibt sich dabei als wahres Vokalchamäleon: Mal klingt sie mit ihrem dunklen Alt frech und rauchig, mal zart, berührend, nachdenklich. Ihre beiden Alben zeugen von exzellentem, empfindsamen Songwriting, das sich von verträumten Chansontönen bis hin zum Neosoul-Vokabular aufspannt.

 Am Sonntag, 26. Juli wird die US-Band The Hooters beim STIMMEN-Finale 2015 im Lörracher Rosenfelspark auftreten. Die legendäre Band feiert im Rahmen ihrer „35 Live 2015 Tour“ ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum und wird erstmals bei STIMMEN zu erleben sein. „Johnny B”, „All You Zombies”, „500 Miles”, „Day by Day“, „And We Danced”, „Karla With a K” und „Satellite”… die Liste der Hits ist enorm. Rob Hyman und Eric Bazilian sind nun mit den Hooters seit 35 Jahren in nahezu unveränderter Besetzung unterwegs und noch immer brennt das Feuer des Rock´n´Roll in ihnen. Ihre Energie und Authentizität sind absolut überzeugend und nicht umsonst sind sie eine der am meisten gebuchten Bands in Deutschland. Ihr Ruf als Live-Act ist inzwischen legendär. Als Support für The Hooters konnte STIMMEN den Schweizer Baum mit seiner Band gewinnen, der schon 2013 bei STIMMEN begeisterte und seitdem weltweit erfolgreich auf Tour ist.

Frühere Festivals 2014

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Frühere Festivals 2013

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Einer der Headliner 2013 war Ex-Dire Straits Mark Knopfler

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Leonard Cohen 2008 abends beim Stimmen-Festival. Foto: Christof Graf

2015 mit dabei auch Patti Smith, die anlässlich des 40. Anniversarys vom “Horses Album” in Lörrach auftritt und folgendes über ihre 2015er Auftritte sagt:

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Original-Pressetext, autorisiert von Patti Smith

Horses – Do you know how to Pony?

In the fall of 1975, Patti Smith gathered her band in Electric Lady Studios in New York City to record her debut album, Horses. Released on November 10 of that year by Arista Records, it has come to be regarded as a seminal and landmark recording that continues to have resonance and relevance for succeeding generations of musicians and artists.

Now, forty years later, Smith will honor the longevity and lasting influence of the album with a series of special shows centered around the album.

“It will be a true, proud celebration,” Patti says of her intent to perform Horses in its entirety. She will be accompanied by two members of the original group, Lenny Kaye and Jay Dee Daugherty, along with bassist / keyboardist Tony Shanahan, who has been a part of Her Band for twenty years. Eight shows are scheduled in Germany, and special Horses concerts have been set for England, Italy, and France, as well as a hometown anniversary show at the Beacon Theater in New York City on November 10 and 11.

Horses was conceived to be, in her description, “three chord rock merged with the power of the word.” A performance poet and visual artist, Patti had begun improvising her unique blend of song and hallucinatory imagery two years before, appearing on cabaret stages and small clubs with the support of guitarist Kaye and pianist Richard Sohl. She honed her songs in this live setting, allowing them to expand at will, garnering an ever-growing audience within the Manhattan underground. By the time she launched a seven week residency at the then barely-known Bowery club, CBGB, in winter of 1975, her band had expanded to include guitarist Ivan Kral and drummer Jay Dee Daugherty. It was during this time that she was seen and signed by Arista president Clive Davis. John Cale was chosen by the band to produce the album, and it was released on November 10, the death date of one of Patti’s most important influences, the poet Arthur Rimbaud.

 Opening with an anthemic declaration of personal responsibility – “Jesus died for somebody’s sins but not mine” – folded within Van Morrison’s classic “Gloria,” Horses presented a return to rock’s primal instincts, seeking to awaken the spirit and promise of the music at a time when it seemed as if this sensibility was at risk of being forgotten. The album’s artistic reach took shape in the free-form flights of “Birdland” and “Land,” where the expansive soundscapes of free jazz and propulsive rhythms and incantatory lyrics intermingled to provide a sonic landscape where anything might happen. More structured songs, like “Redondo Beach,” “Free Money,” “Kimberly,” and “Break It Up” presented a worldview both idealistic and romantic. With the album’s final cut, “Elegie,” rock’s past and future were entwined within the “sea of possibilities” that became the present. The music was infused with poetry, in an uncompromising artistic exploration that helped lay the groundwork for what would become known as the upheaval of “punk,” though Smith and her band always attempted to avoid categorization: “beyond race gender baptism mathematics politricks,” as Patti wrote in the liner notes, adding “…as for me I am truly totally ready to go.”

Robert Mapplethorpe’s iconic front cover photograph of Patti with her jacket slung over her shoulder perfectly captured this moment of becoming, and indeed, Horses was the beginning of a long musical career that resonates even greater today. The album has achieved many notable recognitions over the years, included on many all-time best album lists, and by the Library of Congress in the National Recording Registry. It has been followed by another nine albums of original material, books of poetry and a best-selling memoir, Just Kids; world tours and personal appearances, as well as induction into the Rock and Roll Hall of Fame.

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